Kategorie: Anlagemarkt

Deutsche bleiben gegenüber Kryptos zurückhaltend

30.03.2026 | Deutsche bleiben gegenüber Kryptos zurückhaltend

Was Kryptowährungen sind, ist laut einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens BearingPoint mittlerweile neun von zehn Bundesbürgern bekannt. Doch nur ein gutes Viertel der rund 2.000 Teilnehmer hält Kryptos für eine geeignete Geldanlage, lediglich 18 Prozent besitzen selbst Coins. Zum Vergleich: Aktien finden 68 Prozent anlagetauglich, Gold 72 Prozent. Die Zurückhaltung gegenüber Bitcoin, Ethereum & Co. liegt vor allem in deren Wertschwankungen begründet, die auf 51 Prozent der Befragten abschreckend wirken. 41 Prozent hält die schwache Regulierung des Marktes von einem Kryptoengagement ab, während ebenso viele die Aufbewahrung von Kryptowerten als zu unsicher erachten. Der Bitcoin-Kurs schwächelte zuletzt zwar, doch Fantasie findet sich unter Kryptoexperten nach wie vor. Die US-Investmentbank JP Morgan hält in den nächsten Monaten eine kräftige Hausse für wahrscheinlich, ihre Wettbewerberin Goldman Sachs erwartet in diesem Jahr gar einen Kurs von 160.000 US-Dollar. Das wäre gegenüber dem Januar ein Plus von fast 80 Prozent. Wo es so viele Chancen gibt, lauern allerdings auch beträchtliche Risiken, wie jedem Anleger klar sein sollte.
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Fondsbranche blickt auf „starkes Jahr“ zurück

30.03.2026 | Fondsbranche blickt auf „starkes Jahr“ zurück

154 Milliarden Euro flossen den in Deutschland verwalteten Investmentfonds 2025 netto zu, so viel wie seit fünf Jahren nicht mehr. Matthias Liermann, Präsident des Fondsverbands BVI, spricht daher von einem „starken Jahr“ für die Branche, die nunmehr die stattliche Summe von 4.851 Milliarden Euro in ihren Büchern hat. Ein wesentlicher Treiber waren erneut ETFs, die 57 Milliarden Euro Zuwachs verzeichneten, während offene Publikumsfonds 86 Milliarden akquirieren konnten. „Die Teilhabe am Kapitalmarkt nimmt spürbar zu. Immer mehr Menschen erkennen, dass Wertpapiere ein zentraler Baustein für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge sind“, kommentiert Liermann die Entwicklung. Ablesen lässt sich diese auch an Zahlen der Bundesbank, die aktuell rund 37 Millionen Wertpapierdepots registriert hat – 2020 waren es noch 23 Millionen. Allein in den vergangenen beiden Jahren kamen 6 Millionen Depots hinzu. Ausschlaggebend dürften neben der generell wachsenden Offenheit gegenüber den Kapitalmärkten auch die Börsenkurse in diesem Zeitraum gewesen sein, die von einem Rekordhoch zum nächsten jagten.
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Tagesgeldzinsen erneut gesunken

15.01.2026 | Tagesgeldzinsen erneut gesunken

Während die Europäische Zentralbank den Leitzins weiterhin bei 2,0 Prozent belässt, müssen Tagesgeldsparer sich mit einer weiterhin schrumpfenden Verzinsung begnügen –zumindest wenn sie bei ihrer Bank Bestandskunden sind. Das ergab die Marktanalyse eines großen Vergleichsportals. Insbesondere regionale Geldhäuser, also Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, knausern beim Tagesgeld. So legen 38 Prozent von ihnen einen Minizins von maximal 0,25 Prozent zugrunde – vor einem Jahr waren es nur 24 Prozent. Im Durchschnitt zahlen die Sparkassen 0,37 Prozent, die Genossenschaftsbanken mit 0,42 Prozent kaum mehr. Der durchschnittliche Zinssatz über alle Banken in Deutschland hinweg liegt bei 1,29 Prozent, woraus folgt, dass die bundesweit operierenden Institute deutlich höhere Tagesgeldzinsen leisten. Das attraktivste dauerhafte Angebot am Markt beträgt derzeit 2,3 Prozent. Noch mehr, nämlich über 3 Prozent, sind für Neukunden drin. Nach dem jeweiligen Garantiezeitraum fällt indes auch ihre Verzinsung auf das Bestandskundenniveau der Bank.
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Vertrauen der Deutschen in Kapitalmärkte wächst

15.01.2026 | Vertrauen der Deutschen in Kapitalmärkte wächst

Gegenüber Aktien- und Fondsinvestments zeigen sich die Bundesbürger traditionell skeptisch – mit der Folge, dass ihr Vermögen seit Jahrzehnten langsamer wächst als das vergleichbarer Nationen. Doch die Offenheit nimmt zu. Das belegt nun erneut eine Umfrage eines großen Versicherers unter mehr als 3.700 Erwerbstätigen. 28 Prozent von ihnen stehen börsengehandelten Wertpapieren positiv gegenüber; bei einer Vorgängerumfrage vor fünf Jahren lag dieser Wert bei 19 Prozent. Damit schrumpft der Abstand auf den Spitzenreiter, die eigene Immobilie, in die 44 Prozent der Befragten Vertrauen setzen. Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Lediglich jede fünfte Frau ist Aktieninvestments gegenüber aufgeschlossen, aber mehr als jeder dritte Mann. Auch die Haltung zu Kryptowährungen wurde erstmals erhoben. Kaum überraschenderweise beurteilen jüngere Umfrageteilnehmer diese Assetklasse deutlich günstiger als die älteren Semester: 28 Prozent der unter 40-Jährigen halten Kryptos für „gut geeignet“ zur Altersvorsorge, trotz der enormen Verlustrisiken. Von den über 40-Jährigen sehen das nur 11 Prozent so. Über alle Altersgruppen hinweg ergibt das einen Zustimmungswert von 17 Prozent.
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Finanzaufsicht muss Wirecard-Aktionäre nicht entschädigen

13.11.2025 | Finanzaufsicht muss Wirecard-Aktionäre nicht entschädigen

Infolge der kriminellen Wirecard-Pleite fordern rund 50.000 Aktionäre des Konzerns im Rahmen des Insolvenzverfahrens circa 8,5 Milliarden Euro zurück. Hinzu kommen seitens weiterer Gläubiger Forderungen über 6,9 Milliarden Euro. Da sich die Insolvenzmasse auf etwa 650 Millionen Euro beläuft, können die Geschädigten nicht viel Kompensation erwarten. Auf anderem Wege versuchte es deshalb eine Anlegerin, deren 140 Wirecard-Aktien damals praktisch über Nacht ihren Wert verloren: Sie verklagte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf Schadensersatz, da diese ihren Pflichten nicht nachgekommen sei. In der Tat steht die Wirecard-Affäre nicht für eine Sternstunde der Finanzaufsicht. Hinweisen auf Bilanzmanipulation wurde nicht konsequent nachgegangen. Kritische Stimmen wurden sogar aktiv unterdrückt, etwa mit einer Strafanzeige gegen einen Journalisten wegen angeblicher Marktmanipulation. Zudem verbot die BaFin Leerverkäufe für Wirecard-Aktien. Wie zuvor das Landgericht Krefeld konnte nun jedoch auch das Oberlandesgericht Düsseldorf keine schuldhafte Amtspflichtverletzung erkennen. Zudem sei das BaFin-Vorgehen nicht ursächlich für die Pleite und damit für den Aktienwertverlust gewesen. Die Klage wurde deshalb abgewiesen. Als letztes Mittel steht der Klägerin noch eine Zulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof offen.
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ETF wird zum Marketing-Label

30.09.2025 | ETF wird zum Marketing-Label

as Interesse der Deutschen an Indexfonds (ETFs) ist ungebrochen. Fast zehn Millionen ETFSparpläne wurden hierzulande bereits abgeschlossen, Tendenz: stark steigend. Diese Vorliebe machen sich auch mehr und mehr Fondsanbieter zunutze, deren Produkte mitunter weit vom ETF-Grundprinzip abweichen. Sogenannte aktive ETFs versuchen den Spagat zwischen der reinen Indexabbildung und dem klassischen aktiven Fondsmanagement. So gibt es mittlerweile als ETF verkaufte Produkte, die eher Themenfonds entsprechen und sogar oftmals ihren eigenen Index dafür aufsetzen. Viele neuere Angebote sind so komplex strukturiert, dass es ohne Fachkenntnisse schwerfällt, sie zu verstehen. Als Konsequenz daraus wird die Bezeichnung ETF verwässert. Die Entwicklung erinnert an das sogenannte Greenwashing, bei dem Finanzprodukte als „nachhaltig“ verkauft werden, obwohl sie kaum Nachhaltigkeitseffekte haben – einfach, weil es der Vermarktung förderlich ist. Somit kann man sich beim ETF-Erwerb auch nicht mehr darauf verlassen, ein günstiges Produkt zu bekommen. Denn viele der neuen aktiven ETFs langen auf der Kostenseite ordentlich zu. Anleger sollten deshalb genau hinschauen.
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Warum man es mit Rebalancing nicht übertreiben sollte

30.09.2025 | Warum man es mit Rebalancing nicht übertreiben sollte

Jeder Anleger und jede Anlegerin muss sich gemäß der persönlichen Vorlieben für eine grundlegende Aufteilung des Investmentportfolios entscheiden. So wird häufig ein bestimmter Anteil für Aktien(fonds) vorgesehen, einer für Anleihen, einer für Sachwertanlagen, einer für Gold etc. Eine Herausforderung im Portfoliomanagement liegt nun darin, dass sich die Assetklassen nicht im Gleichschritt bewegen. Performen beispielsweise Aktien über längere Zeit deutlich stärker als Anleihen, dann steigt ihr Anteil im Portfolio – womit sich die Risikoexposition verändert. Um den eigentlich angestrebten Mix wiederherzustellen, wird ein sogenanntes Rebalancing fällig. Im Beispiel müssten also entweder Aktien bzw. Fondsanteile verkauft und/oder andere Assets zugekauft werden. Doch ist das sinnvoll? Matthias Horn hat am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft der Universität Bamberg zu Anlagestrategien deutscher Privatanleger geforscht und dabei eine klare Meinung zu solchen Umschichtungen gewonnen: „Aus meiner Sicht ist Rebalancing nur für die wenigsten Privatanleger sinnvoll“, sagte er dem „Spiegel“. Denn die Risikoneigung sei nicht statisch. Habe man etwa mit Aktien satte Gewinne gemacht, sei ein Rücksetzer leichter zu verkraften. Mit einem Verkauf würde man zudem weiteres Wertsteigerungspotenzial liegen lassen. Hinzu kommen die Kosten des Rebalancings, denn die Transaktionen kosten in der Regel Gebühren, obendrauf kann Kapitalertragsteuer kommen. Unterm Strich, so hätten modellhafte Rechnungen gezeigt, zahlen sich solche Umschichtungen daher nicht aus.
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Vorsicht vor Identitätsdiebstahl in Online-Anlegergruppen

30.09.2025 | Vorsicht vor Identitätsdiebstahl in Online-Anlegergruppen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor Onlinekriminellen, die sich mit den Namen bekannter Finanzinstitute das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen. In jüngerer Zeit gäben sich die Betrüger besonders häufig als Mitarbeiter der Fondsgesellschaft Union Investment („Peter Müller, Senior Investment Analyst“) aus. Aber auch die Namen anderer seriöser Marktteilnehmer, darunter große Onlinebroker oder auch Maklerpools, würden missbraucht. Die Masche baut darauf, zunächst in „exklusiven“ Gruppen in WhatsApp oder anderen Social Media scheinbar uneigennützig Expertenwissen zu teilen. Sobald eine Vertrauensbasis entstanden ist, wird ein „Geheimtipp“ vorgestellt, mit dem sich in kurzer Zeit traumhafte Renditen erzielen lassen sollen. Die Investition erfolgt bevorzugt über Apps oder Plattformen, die von den Kriminellen selbst betrieben werden. Der Rest folgt einem bekannten Drehbuch, das auch bei anderen Onlinebetrugsmethoden Anwendung findet: Auf die ersten, meist noch zaghaften Investments hin werden tatsächlich die versprochenen Gewinne ausgezahlt bzw. gutgeschrieben. Wenn dann die Hemmungen fallen und die Opfer große Beträge überweisen, sind die Betrüger mitsamt Beute schnell über alle Berge.
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Nur noch jeder Sechste investiert nachhaltig

12.08.2025 | Nur noch jeder Sechste investiert nachhaltig

Klimaschutz und Nachhaltigkeit haben derzeit keinen guten Lauf – auch bei privaten Investitionsentscheidungen. Eine jährlich durchgeführte Umfrage unter rund 1.000 Privatanlegern belegt stetig nachlassendes Interesse: Waren 2022 noch fast vier Fünftel offen für nachhaltige Investments, so bekunden dies aktuell nur noch 64 Prozent. Parallel dazu haben sich die konkreten Investitionstätigkeiten entwickelt. Lediglich 16 Prozent der Befragten setzen derzeit auf nachhaltige Assets, vor zwei Jahren waren es noch 24 Prozent. Die Einstellungen zu dieser Frage unterscheiden sich zwischen den Generationen deutlich. 81 Prozent der unter 30-Jährigen, aber nur rund die Hälfte der über 70-Jährigen äußern Interesse an ESG-Investitionen. Unter zwölf zur Auswahl gestellten Nachhaltigkeitskriterien genießen der Verzicht auf ausbeuterische Arbeitsbedingungen und der auf Tierversuche mit jeweils 37 Prozent die größte Zustimmung. Es folgen umweltschonende Produktionsbedingungen (29) und Investitionen in erneuerbare Energien (27), während am anderen Ende der Skala die Ächtung von Atomkraft (14) und von Alkohol- und Tabakproduzenten (13) den wenigsten Befragten wichtig ist.
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