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Schäden durch Fahrraddiebstähle bleiben auf hohem Niveau

25.06.2026 | Schäden durch Fahrraddiebstähle bleiben auf hohem Niveau

Rund 115.000 gestohlene Fahrräder wurden den deutschen Versicherern 2025 gemeldet, wie deren Gesamtverband GDV kürzlich bekannt gab. Das markiert einen neuen Tiefststand – vor 20 Jahren waren es mehr als doppelt so viele, 2022 noch 150.000. Dieser erfreuliche Trend wird jedoch durch die steigenden Werte konterkariert: Die durchschnittliche Schadenssumme erreichte mit 1.270 Euro ein Allzeithoch (2006: 370 Euro; 2022: 1.000 Euro). Dadurch verbleibt der insgesamt von den Versicherern ausgezahlte Betrag auf dem Rekordniveau von circa 150 Millionen Euro, wo er seit 2022 verharrt.   „Viele Fahrräder sind heute deutlich teurer als noch vor wenigen Jahren. Deshalb sollten Versicherte regelmäßig prüfen, ob der Versicherungsschutz noch zum aktuellen Wert des Fahrrads passt“, empfiehlt der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Grundsätzlich greift die Hausratversicherung, wenn ein Fahrrad bei einem Einbruch in Keller, Wohnung oder Garage entwendet wird. Für Schutz im öffentlichen Raum benötigt man einen Extra - Versicherungsbaustein. Gerade bei hochwertigen Zweirädern kann aber für eine umfassende Absicherung eine eigene Fahrradversicherung sinnvoll sein.  
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Zahl der Superreichen in Deutschland kräftig gestiegen

25.06.2026 | Zahl der Superreichen in Deutschland kräftig gestiegen

Mit „Ultra High Net Worth Individuals“ werden in der Finanzsprache Menschen bezeichnet, die über mehr als 100 Millionen US-Dollar verfügen, zumindest nach der Definition des Beratungsunternehmens BCG. Immobilien sind dabei außen vor, es zählen lediglich Finanzwerte wie Aktien und Fondsanteile, Bar- und Kontoguthaben, Schuldverschreibungen und Pensionen. Das Vermögen muss die 100-Millionen-Grenze pro Kopf überschreiten, um zum erlesenen Kreis der Superreichen zu gehören, ein Familienbesitz in dieser Höhe reicht nicht aus. Trotz dieser hohen Hürden zählen in Deutschland laut „BCG Global Wealth Report“ mittlerweile rund 5.000 Menschen dazu, ein Zuwachs von 1.100 gegenüber dem Vorjahr. Die Superreichen verfügen über 27,3 Prozent des gesamten deutschen Finanzvermögens.  Dieses beträgt rund 12,4 Billionen US-Dollar, womit Deutschland weltweit an vierter Stelle rangiert, nach den USA (147 Billionen), China (41,5 Billionen) und Japan (15,6 Billionen). Als eher vorsichtige Anleger halten die Bundesbürger allerdings vergleichsweise wenige Aktien und setzen eher auf Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle. Deren Gesamtwert taxiert BCG auf 13,4 Billionen US-Dollar, womit sie mehr als die Hälfte des deutschen Vermögens ausmachen.
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Fondsbranche vermeldet guten Start ins Jahr

18.06.2026 | Fondsbranche vermeldet guten Start ins Jahr

Über 40 Milliarden Euro steckten die Deutschen im ersten Quartal dieses Jahres in Fonds – und zwar netto, also nach Abzug der Abflüsse. Wie der Branchenverband BVI in seiner Absatzstatistik mitteilte, waren vor allem offene Publikumsfonds gefragt, die mit einem Zuwachs von 33,6 Milliarden Euro den besten jemals erfassten Jahresstart verzeichneten. Insgesamt verwalten die deutschen Fondsgesellschaften nun 4.855 Milliarden Euro. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) erwiesen sich erneut und mehr denn je als Publikumslieblinge: 22,3 Milliarden Euro flossen ihnen von Anfang Januar bis Ende März zu. Im Vorjahreszeitraum waren es 16,7 Milliarden. Am anderen Ende der Beliebtheitsskala rangieren Immobilienfonds, aus denen die Anleger unterm Strich 1,8 Milliarden Euro abzogen. Damit setzt sich der Negativtrend der Vorquartale fort. In Rentenfonds investierten die Bundesbürger und die institutionellen Anleger netto 7,7 Milliarden Euro, während Geldmarktfonds neue Mittel im Volumen von 5,1 Milliarden Euro akquirieren konnten.
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Warum moderne Kfz-Assistenzsysteme Schäden, aber nicht Kosten reduzieren

16.06.2026 | Warum moderne Kfz-Assistenzsysteme Schäden, aber nicht Kosten reduzieren

Viele Menschenleben wurden durch die Assistenzsysteme, die in heutigen Autos verbreitet sind, schon gerettet – ob durch Spurhalte- oder Müdigkeitswarner, Notbrems- oder Rückfahrassistent. Zudem senken sie die Schadensfallzahlen und -ausmaße. Das müsste sich auf den ersten Blick günstig auf die Versicherungsbeiträge auswirken, schließlich hängen die wesentlich vom Schadensaufkommen ab. Doch mit einer Entlastung ist laut der Trendanalyse „Kfz-Versicherung 2040 – Automatisiertes Fahren & E-Mobilität“ des Versicherer-Gesamtverbands GDV nicht zu rechnen. Denn all die zusätzliche Technik macht die Fahrzeuge auch komplexer und Reparaturen aufwendiger und teurer. Dadurch wird das sinkende Schadensaufkommen – die Analysten prognostizieren ein Minus von 9 bis 14 Prozent bis 2040 – mehr als kompensiert. „Technologie macht das Autofahren sicherer, aber nicht automatisch günstiger. Ersatzteile und Reparaturen sind im vergangenen Jahrzehnt um durchschnittlich 3,7 Prozent pro Jahr teurer geworden – das ist der stärkste Kostentreiber“, resümiert die stellvertretende GDV - Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.
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Baufinanzierungsvolumen auf höchstem Stand seit fast 4 Jahren

16.06.2026 | Baufinanzierungsvolumen auf höchstem Stand seit fast 4 Jahren

Die Immobilienpreise sind weiterhin hoch, die Bauzinsen bewegen sich ebenfalls nicht auf Schnäppchenniveau, und die Multikrisen setzen der Konjunktur zu: keine günstigen Ausgangsbedingungen für den Kauf oder Bau eines Eigenheims, sollte man meinen. Dennoch wurden im ersten Quartal dieses Jahres 61,2 Milliarden Euro an Wohnungsbaukrediten vergeben –so viel wie seit dem Ende der Niedrigzinsphase Mitte 2022 nicht mehr. Ein ausschlaggebender Grund dürfte in der Erwartung weiter steigender Zinsen liegen. Spätestens mit Beginn des Irankriegs haben sich Hoffnungen auf eine baldige Leitzinssenkung in Luft aufgelöst. In einer aktuellen Expertenumfrage prognostizieren 60 Prozent der Teilnehmer langfristig steigende Bauzinsen. Denn selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder befahrbar sein sollte, rollt die erste Inflationswelle unaufhaltsam heran. Als Reaktion darauf, so die allgemeine Erwartung, wird die Europäische Zentralbank die Leitzinsen anheben, womöglich schon in den kommenden Tagen.
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2027 kommt die digitale Brieftasche

16.06.2026 | 2027 kommt die digitale Brieftasche

Das Bundeskabinett hat kürzlich das Digitale-Identitäten-Gesetz (DIdG) auf den Weg gebracht, mit dem EU-Recht umgesetzt werden soll. Es sieht ab dem 2. Januar 2027 die Einführung einer digitalen Brieftasche für alle Bürger vor, einer sogenannten EUDI-Wallet. Darin sind dann Identitätsdaten, Personalausweis oder Führerschein gespeichert. Die EUDI-Wallet wird auch die Kommunikation zwischen Versicherern und Kunden vereinfachen, etwa mit einer automatisierten, medienbruchfreien Identitätsprüfung und mit schnelleren, betrugssichereren Schadensmeldungen. Dadurch müssen zukünftig weniger Dokumente ausgetauscht werden. Für den Schutz der sensiblen Daten soll ein strenges Sicherheitsreglement sorgen. Wie die an der Entwicklung der EUDI-Wallet federführend beteiligte Bundesagentur für Sprunginnovationen vermeldet, sollen die Daten lokal auf dem Gerät gespeichert und nur nach aktiver Freigabe geteilt werden können, und zwar nur mit Organisationen, die staatlich registriert sind. Bei einem Verlust des Geräts könne man die Wallet sperren und auf einem neuen wieder einrichten.
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Inflation hemmt Kapitalaufbau fürs Alter

04.06.2026 | Inflation hemmt Kapitalaufbau fürs Alter

Die merklichen Verbraucherpreissteigerungen der jüngeren Vergangenheit wirken sich auf das Vorsorgeverhalten der Bundesbürger aus. In einer repräsentativen Umfrage eines großen Versicherers gaben 41 Prozent an, infolge der Inflation weniger für den Ruhestand auf die Seite zu legen. 2023 waren es in einer Vorläuferumfrage 32 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer spart regelmäßig fürs Alter: 13 Prozent bis zu 100 Euro im Monat, 15 Prozent zwischen 100 und 200 Euro, 10 Prozent zwischen 200 und 300 Euro sowie 14 Prozent einen höheren Betrag. Ebenfalls 52 Prozent beträgt der Anteil derjenigen, die gern mehr in die langfristige Vorsorge investieren würden, aber nicht die Mittel dafür haben. Mit 35 Prozent verzichtet mehr als jeder Dritte gänzlich auf Sparbemühungen. Um mehr Liquidität für die Altersvorsorge zu gewinnen, würden 31 Prozent am ehesten bei Restaurantbesuchen, Lieferdiensten und Ausgehvergnügen den Rotstift ansetzen. Bei Kleidung, Technikgeräten und dergleichen würden sich 30 Prozent einschränken, während 21 Prozent ihre Urlaube und Reisen beschneiden würden.
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So sind die Deutschen versichert

04.06.2026 | So sind die Deutschen versichert

Alle fünf Jahre wird die repräsentative „Einkommens- und Verbrauchsstichprobe“ (EVS) erhoben, für die das Statistische Bundesamt rund 60.000 Haushalte befragen lässt. Auch die abgeschlossenen Versicherungen stehen dabei im Fokus und wurden nun für die jüngste Umfrage vom Versicherer-Gesamtverband GDV ausgewertet. Unter den freiwilligen Versicherungen erreicht die private Haftpflichtpolice mit über 89 Prozent die höchste Verbreitung. Bei der letzten Befragung waren es noch knapp 83 Prozent. Auch die Abdeckung mit Hausratversicherungen stieg von 75,7 auf 78 Prozent. Zuwächse gab es, wenn auch auf niedrigerem Niveau, ebenfalls bei der Rechtsschutzversicherung, über die nun fast  jeder zweite Haushalt in Deutschland verfügt (zuvor 46,3 Prozent). Den größten Sprung – von 31,6 auf 47,5 Prozent – vollzogen private Krankenzusatzversicherungen. „Heute schützen sich die Menschen umfassender vor alltäglichen und existenziellen Risiken. Daran sieht man, welchen Stellenwert finanzielle Sicherheit für viele Haushalte hat“, kommentiert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen die Ergebnisse.
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Wie die Generationen bei der Geldanlage ticken

04.06.2026 | Wie die Generationen bei der Geldanlage ticken

Im Auftrag einer großen Versicherungsgesellschaft hat forsa rund 1.000 volljährige Bundesbürger zu ihrem Anlageverhalten befragt und die Ergebnisse nach Generationen aufgeschlüsselt. Wie schon in vergleichbaren Erhebungen zuvor zeigt sich bei jüngeren Menschen eine deutlich größere Affinität zu den Kapitalmärkten. Zudem tätigen sie ihre Investments häufiger auf digitalen Plattformen. Besonders groß ist die generationelle Lücke beim Thema Kryptowährungen: Während knapp jeder fünfte unter 30-Jährige Geld in Bitcoin, Ether & Co. gesteckt hat, trifft das nur auf jeden 50. über 60-Jährigen zu. Die Kohorten ab 45 Jahren setzen lieber auf klassische Assetklassen wie Immobilien, Tages- und Festgeld oder Lebensversicherungen. Gemeinsam ist den Generationen, dass Sicherheit für sie im Zweifel wichtiger ist als Rendite. Allerdings auch hier mit unterschiedlichen Margen: Nur 8 Prozent der über 60-Jährigen, aber 19 Prozent der unter 30-Jährigen priorisieren die Rendite. Über alle Altersgruppen hinweg sind es 13 Prozent, während 47 Prozent der Sicherheit den Vorzug geben.
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