Archiv: Mai 2026

PKV-Angebot in Bewegung

18.05.2026 | PKV-Angebot in Bewegung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dürfte in naher Zukunft weiter an Attraktivität verlieren: Neben Beitragsanhebungen droht der Wegfall der beitragsfreien Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern, der aktuell in Berlin diskutiert wird. Betroffen wären rund 3 Millionen Menschen, die zukünftig möglicherweise einen pauschalen Mindestbeitrag zahlen müssen. Damit sollen knapp 3 Milliarden Euro Mehreinnahmen für die GKV generiert werden. Der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) wird damit für viele Familien bzw. Paare noch interessanter. Wie ein aktuelles PKV-Vollversicherungs-Rating von Morgen & Morgen zeigt, können sie dabei zwischen zahlreichen hochwertigen Tarifen wählen. „Während die GKV über Leistungskürzungen diskutiert, überzeugt die PKV weiterhin mit leistungsstarken Tarifen und baut aktuell das mittlere Segment weiter aus“, sagt Thorsten Bohrmann, Senior Versicherungsanalyst beim Rüsselsheimer Ratinghaus. Neben neuen Premiumangeboten gebe es am Markt den Trend, modulare Tarife aufzulegen, die einen persönlichen Zuschnitt ermöglichen. Mit dieser größeren Wahlfreiheit gehe allerdings auch ein höherer Beratungsbedarf einher.
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Sparquote: Weltklasse, Sparrendite: Kreisklasse

18.05.2026 | Sparquote: Weltklasse, Sparrendite: Kreisklasse

Trotz wachsender Offenheit gegenüber den Kapitalmärkten horten die Bundesbürger ihr Erspartes am liebsten auf dem Sparbuch, Festgeld- und Tagesgeldkonten, wie eine Ipsos Umfrage unter mehr als 3.200 Personen kürzlich erbrachte. Angesichts der geringen Verzinsung dieser Anlageformen läuft das nach Abzug der Inflation in der Regel auf einen Kaufkraftverlust hinaus. Immerhin: Der Anteil der Wertpapieranleger an den Sparenden ist seit der Vorgängerumfrage vor zwei Jahren von 35 auf 40 Prozent gestiegen, wofür vor allem die Generation Z gesorgt hat, also die heute etwa 18- bis 30-Jährigen. An Sparbemühungen mangelt es grundsätzlich nicht: Auch in Zeiten schwächelnder Konjunktur legen 43,7 Prozent der Deutschen regelmäßig und 28,4 Prozent hin und wieder Geld beiseite – die Gesamtquote von 72 Prozent liegt sogar zwei Prozentpunkte über dem Wert der letzten Umfrage. Tipps zur Verwahrung und Anlage des Ersparten holen sich die Menschen vorwiegend bei Familie und Freunden (31,2 Prozent) und bei Bank- und Finanzberatern (29,7). Letztere haben im vergangenen Jahr jedoch nur vier von fünf Befragten konsultiert.
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Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen 

18.05.2026 | Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen 

Nach rund 95.000 Fällen im Vorjahr regulierten die deutschen Versicherer 2025 circa 100.000 Schäden infolge von Wohnungseinbrüchen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich mitteilte. Damit hält ein unseliger Trend an: Bereits seit 2021 (70.000) zeigt die Kurve Jahr für Jahr nach oben. Im längerfristigen Vergleich allerdings sind die Zahlen noch moderat – von 2011 bis 2016 lagen sie über 150.000, in der Spitze sogar bei 180.000 Fällen. Kräftiger stiegen indes die Schadenssummen pro Wohnungseinbruch: 3.850 Euro überwiesen die Versicherer im Durchschnitt, rund 200 Euro mehr als 2024. In Summe ergab das über 380 Millionen Euro, ein Ausgabenplus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der GDV empfiehlt zur Prävention vor allem mechanische Vorrichtungen: „Einbrecher suchen den schnellen Weg und scheitern oft: Knapp die Hälfte aller Einbruchsversuche bleibt laut Polizeilicher Kriminalstatistik im Versuchsstadium stecken, häufig weil die Sicherungstechnik standhält. Wer die richtigen Stellen sichert, schreckt die meisten Täter bereits ab.“
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Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus

18.05.2026 | Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus

Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) steht unter verschärftem Druck, seit die Anleger in großem Stil ihr Geld zurückholen wollen. Allein seit Januar 2025 sind unterm Strich mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen. Die daraus resultierenden Liquiditätsnöte zwingen nun bereits den dritten Fonds in diesem Jahr zu einem Rücknahmestopp. Das Management des UBS (D) Euroinvest Immobilien teilte mit, „dass die liquiden Mittel des Immobilien-Sondervermögens nicht ausreichen, um den Rücknahmepreis für die zur Rückgabe vorgelegten Anteile zu zahlen und die ordnungsgemäße laufende Bewirtschaftung des Immobilien-Sondervermögens sicherzustellen“. Marktbeobachtern treibt besonders die Tatsache Sorgenfalten auf die Stirn, dass dieser Fonds sich auf Gewerbeimmobilien fokussiert. Die bisherigen Rücknahmestopps betrafen Wohnimmobilienfonds, nämlich den Wohnselect von Wertgrund und den Fokus Wohnen Deutschland von Industria. Die UBS-Anleger müssen sich nun in Geduld üben. Bis zu drei Jahre darf die Rücknahme von OIF-Anteilen ausgesetzt werden, bevor das nötige Geld mit Notverkäufen erwirtschaftet werden muss. So lange bleibt nur ein Anteilsverkauf auf dem Zweitmarkt als Alternative – mit entsprechenden Abschlägen.
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Autobesitzer blieben 2025 weitgehend von Naturgefahren verschont

18.05.2026 | Autobesitzer blieben 2025 weitgehend von Naturgefahren verschont

Im vergangenen Jahr erfassten die deutschen Kfz-Versicherer an kaskoversicherten Fahrzeugen circa 190.000 Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Insgesamt flossen dafür rund 650 Millionen Euro an die Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Schadensaufwand damit fast halbiert, denn 2024 entstanden Naturgefahrenschäden im Volumen von 1,2 Milliarden Euro. Nicht in allen Bundesländern meinte es die Witterung jedoch gut mit den Fahrzeughaltern. So wurden in Niedersachsen (8 Millionen Einwohner) 20.500 Schadensfälle registriert, in Hessen (6,3 Millionen Einwohner) dagegen nur 6.000. Sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zur Bevölkerung wurde allerdings Nordrhein-Westfalen (18 Millionen Einwohner) mit 59.500 Fällen am stärksten getroffen. Mittel- und langfristig gehen die Versicherer von anschwellenden Schadenszahlen aus, da mit häufigeren Extremwetterlagen gerechnet wird. Wer sich als Autobesitzer gegen das Naturgefahrenrisiko wappnen will, braucht eine Kaskoversicherung – die Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden an fremden Fahrzeugen ab.
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Mieten verteuern sich weiter, Kaufpreise stagnieren

18.05.2026 | Mieten verteuern sich weiter, Kaufpreise stagnieren

Wohnungsmieter in Deutschland müssen Jahr für Jahr tiefer in die Tasche greifen. Auch für das erste Quartal 2026 vermeldet der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erneut Steigerungsraten deutlich über der allgemeinen Inflation. So müssen Neumieter in Düsseldorf 5,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor zahlen, in Köln 5,7 und in Hamburg 5,1 Prozent. Auch im „Speckgürtel“ rund um Metropolen ziehen die Mieten unvermindert an, rund um die Top-7-Städte um 4,2 Prozent, im Umland der übrigen Großstädte um 3,9 Prozent. Deutschlandweit betrug die Mietpreiszunahme 3,5 Prozent. Weniger dynamisch entwickeln sich die Immobilien-Kaufpreise: Sowohl Wohnungen als auch Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich gegenüber dem Vorquartal lediglich um 0,1 Prozent. Auf Jahressicht legten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 0,7 Prozent zu, die für Eigentumswohnungen dagegen um 2,5 Prozent. Die IW-Marktanalysten führen diese Zahlen wesentlich auf das hohe Zinsniveau zurück. Zudem werden wenig energieeffiziente Gebäude immer häufiger mit einem Preisabschlag versehen.
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